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Verwertungsbeiträge für Kartoffeln: Anbauvereinbarung ist Pflicht
Krankheiten und Schädlinge
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Knollenschäden erkennen
Äussere Mängel an den Knollen können verschiedene Ursachen haben. Eine korrekte Diagnose ist wichtig.
ANDREAS KEISER*
Knollenschäden führen zu grossen Einbussen. Sie können von Drahtwürmern, Schnecken oder Rhizoctonia solani (Dry Core) verursacht werden. Die Fruchtfolge beeinflusst diese Mängel stark. Kleegras vor Kartoffeln erhöht das Risiko für alle drei Mängel deutlich. Bei Dry Core ist auch die Pflanzgutqualität ein entscheidender Faktor.
Drahtwürmer
Drahtwürmer, die Larven von Schnellkäfern, verursachen an den Knollen runde Löcher mit einem Durchmesser von zwei bis vier Millimetern, welche tief ins Knollenfleisch eindringen können. Um Schäden zu vermeiden, sollten Kartoffeln nicht in Fruchtfolgen mit einem hohen Kleegrasanteil und nach Möglichkeit nicht in den ersten drei Jahren nach mehrjährigem Kleegras angebaut werden. In gefährdeten Parzellen kann der Drahtwurmbesatz durch eine Saatgutbeizung in den Hauptkulturen (z. B. Getreide, Mais, Zuckerrüben) oder früh gesäten Zwischenkulturen vor den Kartoffeln reduziert werden. Eine direkte Bekämpfung in den Kartoffeln ist nicht möglich.
Dry-Core-Löcher
Wenn Drahtwürmer gemeinsam mit dem Rhizoctonia-Pilz auftreten, kommt es zu den gefürchteten Dry-Core-Löchern. Von den Drahtwürmern verursachte Knollenverletzungen dienen dem Pilz als Eintrittspforten. Die meist runden bis mehrere Millimeter grossen Faulstellen sind teilweise von der Schale überdeckt. Der Hohlraum unter der Schale ist mit trockenem Gewebe gefüllt. Dry Core ist vor allem in Fruchtfolgen mit einem erhöhten Kleegrasanteil und speziell im Biolandbau ein Problem, da Drahtwürmer unter diesen Bedingungen ebenfalls gefördert werden. Zur Bekämpfung von Dry Core gehören sowohl Massnahmen gegen Rhizoctonia als auch gegen den Drahtwurm. Die Übertragung des Rhizoctonia-Pilzes erfolgt in der Regel durch befallenes Pflanzgut. Bei den in der Schweiz üblichen Anbaupausen von mindestens drei bis vier Jahren zwischen zwei Kartoffelkulturen sind Infektionen über den Boden von geringer Bedeutung. Mit der Verwendung von befallsfreiem Pflanzgut kann einem Befall von Rhizoctonia wirksam vorgebeugt werden. Die Pflanzgutbeizung mit einem Fungizid ist eine effiziente Massnahme gegen die Rhizoctonia-Krankheit, solange die Bodeninfektion durch ausreichende Anbaupausen tief gehalten wird. Die Bekämpfungsschwelle liegt bei 20% befallenen Pflanzknollen (100 gewaschene Pflanzknollen kontrollieren!). Bei anfälligen Sorten wie z. B. Innovator (Tendenz zu Missförmigkeit bei Befall der Stolonen) empfiehlt sich eine Beizung bereits bei geringerem Befall.
Schnecken unterschätzt
Die wichtigsten Schadschnecken bei Kartoffeln sind die Ackernetzschnecke (Deroceras reticulatum) und die Gartenwegschnecke (Arion ssp.). In Parzellen mit häufiger Begrünung über den Winter und bei schneckenfördernden Vorkulturen (zum Beispiel Kleegras, Gemüse, Raps, Sonnenblumen) besteht ein erhöhtes Schneckenrisiko. Eine flache Bodenbearbeitung im Spätsommer nach der Ernte der Vorkultur reduziert die Überlebenschance von Eiern und Jungtieren. Da keine einfache und zuverlässige Bekämpfungsschwelle zur Verfügung steht und bereits relativ geringe Schäden zu grossen finanziellen Einbussen führen können, ist eine Bekämpfung mit Schneckenkörnern angezeigt, sobald Schnecken im Feld beobachtet werden. Eine erste Behandlung sollte vor dem Bestandesschluss erfolgen, bevor sich die Schnecken in den Boden zu-rückziehen. Erste Behandlungen bei oder nach der Krautvernichtung sind meist zu spät, da die Schäden oft schon vorher verursacht werden.
Fruchtfolge und Diagnose
Treten die beschriebenen Mängel auf dem Betrieb häufig auf, sollte in erster Linie die Fruchtfolge überprüft werden. Voraussetzung für eine gezielte direkte Bekämpfung ist das sichere Unterscheiden der verschiedenen Schadbilder.
*Andreas Keiser ist Dozent für Ackerbau und Pflanzenzüchtung an der Hochschule für Landwirtschaft Zollikofen (SHL).
Quelle: Schweizer Bauer, 26.02.2011, S. 32
Kraut- und Knollenfäule
Die Kraut- und Knollenfäule ist die bekannteste und gefürchteste Krankheit der Kartoffeln. Der Krautfäule-Erreger überdauert den Winter in latent (nicht sichtbar) infizierten Knollen. Treiben diese im Frühjahr aus, wächst der Schadpilz im Stängel nach oben. Bei hoher Bodenfeuchte bilden sich auf der erkrankten Pflanzknolle Sporen, die mit dem Bodenwasser verteilt werden, so dass Pflanzen bereits im Boden befallen werden können. Besonders gefährdet für frühen Stängelbefall sind grundwassernahe Standorte in regenreichen Gebieten. Ausgehend vom Stängelbefall verbreiten Wind und Regenspritzer die Phytophtora-Sporen. Aber auch hier entscheidet die Witterung (optimal: mindestens 4 Stunden Blattbenetzung und 15 bis 20° C), wie stark Blätter infiziert werden (Sekundärbefall). Sorte und N-Düngung beeinflussen die weitere Verbreitung im Bestand entscheidend.
Bekämpfung:
Der Zeitpunkt der ersten Spritzung ist weniger vom Stadium der Kartoffeln als viel mehr von der Witterung, dem Epidemieverlauf (Befall in der Region) und der Sorte abhängig. Unter phytopre.ch können die aktuellen Befallsmeldungen abgerufen werden. Bei anfälligen Sorten sollte bei kritischer Wetterlage mindestens mit einem Kontaktfungizid gestartet werden. Falls ein Befall im Umkreis von 20 km bekannt ist, sollte unbedingt mit einem teilsystemischen oder systemischen Mittel behandelt werden, danach weiter mit teilsystemischen und zuletzt mit Kontaktmitteln. Systemische Mittel sollten während des starken Wachstums der Stauden eingesetzt werden bei max. drei Behandlungen bis 31. Juli. Wenig anfällige Sorten können bei mässigem bis kleinem Krautfäuledruck mit Kontakt- oder teilsystemischen Mitteln behandelt werden. Gegen Saisonende dürfen die Spritzungen nicht vernachlässigt werden. Das heisst ab August mit der stärkeren Taubildung müssen die Spritzintervalle verkürzt werden. Ausserdem kann bei der Krautvernichtung ein Fungizid mit sporenabtötender Wirkung wertvoll sein.
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Erwinia
Der Begriff Erwinia steht für mehrere Krankheiten: «Schwarzbeinigkeit», «Bakterielle Welke» und «Bakteriennassfäule» werden alle zu Erwinia zusammengefasst. Bei der Schwarzbeinigkeit werden zwei verschiedene Bakterienstämme unterschieden. Während sich eine vor allem in milderen, feuchten Bedingungen gut entwickelt (20 bis 25° C), bevorzugt das andere Bakterium ein heisses Klima (20 bis 40° C). Schliesslich gibt es noch einen dritten Bakterienstamm, dieser entwickelt sich bei feuchter Witterung und hohen Temperaturen. Bei erhöhten Temperaturen im Feld dringt das Bakterium in den Stängel ein, wo dieser durch Hagel, Wind oder Schädlinge verletzt ist verursacht Fäulnis. Bei der Kartoffellagerung führt dies zu grossen Problemen.
Bekämpfung:
Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich. Die wichtigste Massnahme ist der Einsatz von gesundem Pflanzgut. Leider ist ein Nachweis von befallenen Knollen zurzeit nicht möglich. Die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil nimmt sich zusammen mit der SHL der Problematik des Erwinia-Erregers an und entwickelt eine Analytikmethode, um gesunde und kranke Pflanzgutposten zu erkennen.
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Alternaria (Dürrflecken)
Alternaria ist eine Pilzkrankheit, die in den letzten Jahren wieder stärker aufgetreten ist. Der Erreger überwintert als Pilzmyzel oder als Sporen an Pflanzenresten oder kann im Boden mehrere Jahre überdauern. Sobald die Kartoffeln wachsen, verbreiten sich die Alternaria-Sporen über den Wind. Bei anfälligen Sorten kann diese Krankheit vor der Kraut- und Knollenfäule auftreten. In der Regel kommt sie aber später, da die Kartoffel eine gewisse Jugendresistenz besitzt. Günstig für eine rasche Entwicklung der Krankheit sind hohe Temperaturen und ein Wechsel von trockenen und feuchten Wetterperioden. Taureiche Nächte reichen aus, um den Feuchtigkeitsbedarf der Erreger zu decken.
Bekämpfung:
Vorbeugend kann Alternaria mit einer guten Sortenwahl und gesundem Saatgut bekämpft werden. Ein starker Krankheitsverlauf führt nebst einem tieferen Ertrag auch zu einem tieferen Stärkegehalt. Aus dieser Sicht sollte bei starkem Auftreten ein Fungizid eingesetzt werden, welches Alternaria auch erfasst. Die besten Erfahrungen wurden mit dem Wirkstoff Azoxystrobin (Amistar) gemacht.
Rhizoctonia-Drycore
Oft ist Rhizoctonia schuld, dass ein Kartoffelposten abgewiesen wird. Im Bioanbau sind die durch Rhizoctonia hervorgerufenen schwarzen Pocken und Drycore-Löcher neben dem Drahtwurmbefall sogar klar die häufigsten Qualitätsmängel. Der Pilz kann entweder durch eine Bodenverseuchung die Pflanzen befallen oder ist bereits auf dem Pflanzgut vorhanden.
Bekämpfung:
Sind mehr als 20% der Knollen befallen, lohnt es sich, gebeiztes Pflanzgut einzusetzen. Von entscheidender Bedeutung in der Bekämpfung von Rhizoctonia ist es eine Anbaupause von vier Jahren einzuhalten und ein zügiges Auflaufen zu fördern. Gut vorkeimen und nur in erwärmten Boden pflanzen ist angesagt. Problematisch kann auch die durch Hofdünger zugeführte organische Substanz sein, weshalb vor allem Mist ganz aus Kartoffelfruchtfolgen entfernt oder spätestens im Vorjahr vor Kartoffeln zu einer Zwischenkultur eingesetzt werden sollte. Weiter fördert ein Drahtwurmbefall Drycorelöcher. Der Pilz befällt via die Drahtwurmlöcher die Knollen, weshalb die Bekämpfungsmassnahmen gegen den Drahtwurm auch gegen Drycore helfen.
Drahtwurm
Bekämpfung allgemein:
Es gilt, die Kartoffeln möglichst spät nach mehrjähriger Kunstwiese anzubauen oder gar Kartoffel-Fruchtfolgen ohne Kunstwiese zu erstellen. Unter Umständen kann hier ein Flächenabtausch Abhilfe schaffen. Eine direkte Bekämpfung des Drahtwurms mit Granulaten ist in Kartoffeln wegen der negativen Nebenwirkungen nicht möglich und verboten. Bewährt haben sich hingegen mit Regent drahtwurmgebeiztes Getreide oder Zwischenkulturen, die innerhalb der Fruchtfolge die Drahtwürmer wirksam bekämpfen.
Biologische Bekämpfung:
Die biologische Bekämpfung von Drahtwürmern wird an der Forschungsanstalt ART untersucht. Es wird erforscht, ob sich pilzliche Insektenkrankheiten zur Bekämpfung von Drahtwürmern im Kartoffelanbau eignen. Solche natürlich vorkommenden Pilze dringen über die Haut in die Larven ein, durchwachsen den Körper der Larve und befallen lebenswichtige Organe bis der Drahtwurm stirbt. Darauf dringt der Pilz aus dem Kadaver an die Oberfläche des toten Drahtwurms und bildet dort Pilzsporen, die weitere Drahtwürmer infizieren können. Laborversuche haben gezeigt, dass die Grüne Muskardine, genannt "Metarhizium anisopliae", eine hohe Infektionsrate bei Drahtwürmern auslösen kann und sich eventuell als biologisches Pflanzenschutzmmittel nutzen liesse (siehe Grafik unten). Feldversuche sind geplant, um die künstliche Infektion von Drahtwürmern im Feld zu testen und die Praxistauglichkeit dieser vielversprechenden Bekämpfungsmethode zu überprüfen. Bis dahin bleiben präventive (vorbeugende) Kulturmassnahmen die wichtigste Kontrollmethode.
Schorfarten
Pulverschorf wird durch einen Pilz hervorgerufen, der im Boden sehr lange überleben kann. Deshalb ist der Bodenverseuchung höchste Aufmerksamkeit zu schenken. Wichtigster Überträger ist das Pflanzgut, wobei es Sortenunterschiede gibt. Anfällig sind beispielsweise die Lady-Sorten (ausser Lady Rosetta), Victoria, Agria und Bintje. Kühle und feuchte Bedingungen im Frühsommer fördern den Befall. Mit dem Einsatz von zertifiziertem Pflanzgut ist ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung getan. Verseuchte, vor allem nasskalte Böden im Kartoffelbau meiden. Silberschorf ist eine Pilzkrankheit, die sich am Lager bei hoher Luftfeuchtigkeit verbreitet und durch silberne Schorfflecken zeigt. Hinter den Flecken sammelt sich Luft an. Am Lager verlieren die Kartoffeln Wasser und schrumpfen. Entscheidend ist die Qualität des Pflanzgutes (gebeiztes Pflanzgut). Eine frühe Ernte hilft den Befall zu minimieren, wobei es sehr wichtig ist, dass die Knollen schnell abtrocknen und die relative Luftfeuchtigkeit am Lager unter 90% liegt. Netzschorf bringt einen leichten Minderertrag, ist im Grunde genommen aber nur ein Schönheitsfehler. Die Knollen sind von einem netzartigen Geflecht überzogen. Netzschorf wird durch feuchte Bedingungen (Bewässerung) gefördert. Buckelschorf ist als Schönheitsfehler zu bewerten und tritt vor allem in trockenen, warmen und gut durchlüfteten Böden auf.
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Schnecken
Knollenschäden durch starken Schneckenfrass treten oft nach milden Wintern und bei feuchter Witterung auf. In schweren, scholligen Böden, bei häufiger Begrünung über den Winter und nach schneckenfördernden Kulturen wie Kunstwiesen, Raps, Sonnenblumen oder Gemüse sind die grössten Schäden zu erwarten.
Bekämpfung:
Im Vordergrund stehen vorbeugende Massnahmen wie etwa, dass innerhalb der Fruchtfolge die Kartoffeln nicht auf Grünland oder Raps folgen sollten. Die Schnecken sollten in der Fruchtfolge bekämpft und schollige Bodenbedingungen vermieden werden. Wo in den Vorjahren Schneckenprobleme auftraten und Raps als Vorfrucht angebaut wurde, sollte der Schneckenbefall abgeklärt werden. Schneckenkörner werden auf den gefährdeten Flächen unter feuchten Bedingungen vor Bestandesschluss eingesetzt. Bei Bedarf sollte der Einsatz nach zehn Tagen wiederholt werden. Ein später Einsatz ist sinnlos, da sich die Schnecken nicht mehr an der Bodenoberfläche aufhalten.
Kartoffelkäfer
Der Kartoffelkäfer ist weltweit einer der wichtigsten Schädlinge überhaupt. Seine Verbreitung wird durch eine hohe Spezialisierung stark begünstigt. In einzelnen Regionen werden zwei Generationen pro Jahr beobachtet. Eine frühe Pflanzung und Vorkeimen des Saatgutes vermindert den Befall mit Kartoffelkäfern. Hohe Temperaturen im Juni und Anfang Juli erhöhen die Eiablage. Heisse und trockene Jahre wie 2003 und 2006 führen zu einer massiven Zunahme der Käfer. Natürliche Feinde wie Vögel, räuberische wie parasitische Insekten, Nematoden und Pilzkrankheiten vermögen die Käfer meist nicht empfindlich zu stören.
Bekämpfung:
Die wirtschaftliche Schadenschwelle liegt bei 10 bis 20% vernichteter Blattfläche. Werden Bacillus-thuringiensis-Präparate oder Häutungshemmer eingesetzt, müssen die jungen Larven (bis 5 mm) rechtzeitig bekämpft werden. Bacillus-thuringiensis-Präparate als Splittbehandlung im Abstand von 7 bis 10 Tagen verabreichen. Sind die Larven grösser als 5 mm, werden die übrigen Insektizide eingesetzt. Bei ihnen ist auf die verschiedenen Resistenzgruppen und auf die Bienengiftigkeit zu achten.
Kartoffelnematoden
Kartoffelnematoden sind als meldepflichtiger Schädling zwar recht selten, wenn sie aber auftreten, können die Konsequenzen für den Landwirt enorm sein: Eine befallene Parzelle muss während sieben Jahren für den Kartoffelbau gesperrt werden. Nematoden können durch Erde oder Pflanzgut eingeschleppt werden, weshalb die Posten von Saatgutproduzenten auf Nematoden regelmässig überprüft werden. Besteht ein Verdacht, muss das ganze Feld aufwendig beprobt werden. Bei allen anderen Kartoffelproduzenten erfolgen keine systematischen Kontrollen, weshalb es oft Zufall ist, wenn ein Nematodenbefall entdeckt wird. Die Pflanzen zeigen nesterweise einen unspezifischen Kümmerwuchs. Erst wenn die Nematodenzysten an den Kartoffelwurzeln entdeckt werden, ist der Befall erwiesen. Mit der zunehmenden Spezialisierung auf Kartoffeln und der auf einzelnen Betrieben hohen Dichte an Kartoffeln in der Fruchtfolge nimmt das Risiko zu, dass Nematoden auftreten. Wichtig ist, die Anbaupause von vier Jahren und den Höchstanteil von 25% in der Fruchtfolge einzuhalten. Verdachtsfälle müssen der kantonalen Fachstelle für Pflanzenschutz gemeldet werden.















